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elpollodiablo
08:49

Es ist nicht neu, dass sich Österreich redlich bemüht, qualifizierte Zuwanderung durch schikanöse Maßnahmen möglichst zu behindern. Dass dabei völlig absurde Konstellationen auftreten, zeigt nicht nur der Fall meiner Schwiegertochter: So musste der Verein "Österreichisches Sprachdiplom Deutsch" (ÖSD) erst kürzlich eine chinesische Staatsbürgerschaftswerberin beraten, die nicht nur ein vollständig in Österreich abgeschlossenes Pharmaziestudium, sondern auch noch ein Doktoratsstudium aufzuweisen hatte. Es half alles nichts: Sie hatte den Behörden einen gesonderten Nachweis zu erbringen, dass sie den Paragrafen 11a Abs. 6 des Staatsbürgerschaftsgesetzes erfüllt! In beiden Fällen ist das nachzuweisende "B2"-Sprachniveau übrigens die Voraussetzung für jene Universitätsstudien, die beide Frauen mit herausragenden Ergebnissen abgeschlossen haben.

Wer nun denkt, es könne absurder nicht mehr gehen, rechnet nicht mit dem österreichischen Gesetzgeber: Der Österreichische Integrationsfonds nimmt die Prüfungen zum Nachweis der Deutschkenntnisse ab. Einer aus dem Ausland stammenden Prüferin des Integrationsfonds und gleichzeitig Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache wurde ebenfalls mitgeteilt, dass sie zum Erwerb unserer Staatsbürgerschaft einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse zu erbringen hat. Wäre es nicht am einfachsten, wenn sie sich als anerkannte Prüferin den Nachweis gleich selber ausstellt?

Eine Staatsbürgerschaft für Absurdistan?
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